Geschichte des EMG


Aus der Chronik des Evangelischen Mörike-GymnasiumsSkizze aus dem Baugesuch des EMG

(Architektenskizze aus dem Baugesuch von 1928)


Informationen über die Baugeschichte des Evang. Mörike-Gymnasiums finden Sie hier


1836  Friedrich Weidle beginnt, die Töchter der Familie Reihlen und befreundeter Familien zu unterrichten, zunächst im Speisezimmer der Familienwohnung, dann in Räumen in der Sophien-, später der Marienstraße.
1841 - 1873: Weidle'sches Töchter-Institut
Erlaubnis der Stadtdirektion zur Gründung einer Privat-Lehranstalt für Töchter entsprechend dem Antrag vom 11.3.1841. 1841-1869 Friedrich Weidle Schulleiter 5.5.1841 offizielle Eröffnung der Anstalt unter Leitung Friedrich Weidles in der Eberhardstr. Nr. 1 mit 49 Schülerinnen in 4 Klassen 1851 Ergänzung der bestehenden 8 Jahrgangsklassen durch eine neunte. 5.5.1856 Einzug in das erste eigene Schulgebäude in der Tübinger Str. 7 mit 500 Schülerinnen
21. 1.1868:  Tod von Charlotte Reihlen
1869-1873: August Schmid Schulleiter
1873 - 1937:  Evangelisches Töchterinstitut
27.5.1873 : Gründung der Aktiengesellschaft Evangelisches Töchterinstitut
1873-1896:  Michael Benzinger Schulleiter
18.8.1873:  Einzug ins Schulgebäude Paulinenstraße
30 5.12.1876:  Tod von Friedrich Weidle
unterrichtfrueher

1877:   Gründung der "Königlichen Kommission für die Höheren Mädchen-Schulen". Sie übernimmt die Schulaufsicht vom Königlichen Konsistorium. - Die Schule erhält in den folgenden Jahren einen staatlichen Zuschuß, die Lehrer/innen erhalten Pensionsrechte.
1881:   Die Stadt Stuttgart übernimmt einen jährlichen Zuschuß von 9000 Mark bis 1902.
1896-1917:  Christian Dietrich Schulleiter
1903:   Streichung der städtischen Zuschüsse - Rektor Dietrich beginnt, Spenden für eine Schulstiftung zu sammeln.
 1906:   Gründung der "Schulstiftung für das Evangelische Töchterinstitut" am 28.11.1908. Die "Schulstiftung" erhält die königliche Genehmigung.
27.6.1911:  Die "Schulstiftung" ist in den Besitz sämtlicher Aktien der "Aktiengesellschaft Evangelisches Töchterinstitut" gelangt und übernimmt nun als "Schulstiftung Evangelisches Töchterinstitut" den gesamten Besitz und Betrieb der Schule.
1913:   Die Evangelische Kirchengemeinde beginnt, einen jährlichen Beitrag zu leisten (zunächst 3000 Mark).
1917-1927:  Alfred Lotze Schulleiter
1920:   "In Anbetracht der wachsenden Bedeutung christlicher Schulen, gerade in gegenwärtiger Zeit haben sich die Evang. Gesamtkirchengemeinde, die Evang. Diakonissenanstalt und die Evang. Gesellschaft hier im Einvernehmen mit dem Verwaltungsrat der Schule (gern. das Evang. Töchterinstitut) bereit erklärt, an der Verwaltung und Förderung der Schule sich zu beteiligen und hierzu Vertreter in deren Verwaltungsrat zu entsenden. Damit erhält die Schule die schon länger erwünschte breitere Grundlage in der Öffentlichkeit und die Gewähr einer gedeihlichen Fortentwicklung für die Zukunft" (Evangelisches Gemeindeblatt für Stuttgart, 15.2.1920).
Die Evang. Diakonissenanstalt stellt in ihrem Schülerinnenheim Plätze für auswärtige Schülerinnen zur Verfügung.
1927-1948:  Hermann Class Schulleiter
1929:   Bezug des Neubaus in der Arminstraße

 1.5.1932:  Die Schulstiftung erwirbt die 1908 gegründete Reformschule Heidehof. Schulgebäude
24.3.1937:  Teilweise Übernahme von Lehrkräften in den Staatsdienst
27.4.1937  Übernahme des Evangelischen Töchterinstituts in das Eigentum der Stadt Stuttgart "im Zuge der Vereinheitlichung des nationalsozialistischen Erziehungswesens
1937 - 1948:  Mörike-Oberschule
28.4.1937:   Umbenennung in Mörike-Oberschule; nach der Auflösung der Evangelischen Schulstiftung zum selben Zeitpunkt erfolgt auch die Umbenennung des Evangelischen Heidehof-Gymnasiums in Uhland-Oberschule
2.10.1939:  Die Uhland-Oberschule wird in die Mörike-Schule integriert, da das eigene Schulgebäude vom Städtischen Gesundheitsamt zum Seuchenlazarett bestellt worden war.
1948-1958:  Wilhelm Reimold Schulleiter
19.3.1948: Die "Schulstiftung Evangelisches Töchterinstitut" wird vom Kultusministerium erneut zugelassen.
1.9.1948:  Die Uhland-Oberschule wird in "Evang.Heidehof-Gymnasium" umbenannt.
Dez. 1948:  Verleihung der Versorgungsberechtigung der Staatsbeamten an ständige Lehrkräfte des Evang.Töchterinstituts
Evangelisches Mörike-Gymnasium
1954:   Das "Evangelische Töchterinstitut" wird in "Evangelisches Mörike-Gymnasium" umbenannt. Es unterhält Dependancen in Degerloch und Möhringen und ist mit 1100 Schülerinnen die größte Höhere Schule in Nordwürttemberg.
1958-1966:  Friedrich Grosch Schulleiter
1966-1981:  Peter Müller Schulleiter
1967:   Eröffnung des "Tagheimschulzuges"
1978:   Einweihung des Erweiterungsbaus in der Arminstraße. Einführung der Koedukation in der 5. Klasse. Einführung der Reformierten Oberstufe.
Gründung des Vereins "Schülerhaus Mörike-Gymnasium e.V."
1982:   Eröffnung des Schülerhauses in der Böheimstraße
1982-1989:  Ulrich Krämer Schulleiter
1984:   Einführung von "Spanisch als 3. Fremdsprache"
1988:   Einführung des "Gymnasialzugs mit verstärktem Musikunterricht"
1989-1997:  Walther Kummerow Schulleiter
1991:   150-jähriges Schuljubiläum
seit 1998:  Sonja Spohn Schulleiterin